Frankreich - Dunkerque und Boulogne
Von Zeebrugge laufen wir wieder früh aus. Vom Wind her passt das gut, von der Strömung her aber nur teilweise. Die Gezeitenströme werden gegen Westen hin stärker. Dennoch kommen wir gut in Dunkerque an.
Dunkerque ist eine sehr nüchterne Hafen- und Industriestadt. Sie kam uns nicht sehr französisch vor. Es gab zum Beispiel kaum Bäckereien und demzufolge auch keine Einheimischen mit Baguetten unter dem Arm. Der Strand um Dunkerque ist dafür schön. Dort gibt es eine lange Promenade mit vielen kleinen Restaurants.
Am 9. Juni ging es nach Boulogne. Diesmal haben wir uns intensiv mit den Tidenströmungen beschäftigt und die Zeiten entsprechend festgelegt. Es ist schon angenehm, wenn man die meiste Zeit mit 1,5 bis 2 Knoten geschoben wird. Ein Stück konnten wir segeln aber das meiste wurde mit Motor gegen schwachen Wind gemeistert.
Boulogne ist nun eine Stadt wie man sie sich in Frankrech vorstellt. Es gibt Bäckereien mit Baguetten, Croissants und vielen anderen Köstlichkeiten. Die Leute sind lebhaft, sie reden viel und schnell und sie scheinen das Leben zu geniessen. Ausserdem gibt es eine Altstadt mit einer imposanten Festung.